Pressemeldungen
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01.10.09

Messe-Rückblick 2009 GP NANO-D .Scan

Durch die im Jahr 2009 stark gefallenen Marktpreise von Solarmodulen, rückt das Thema kosteneffiziente Produktion immer mehr in den Fokus der Firmen in der Photovoltaikindustrie.
Mit dem GP NANO-D ist es der GP Solar Inspect gelungen ein Produkt zu entwickeln, dass diese Kundenerwartungen erfüllt. Die exakte Detektion von µ-cracks und anderen Waferdefekten ist sowohl bei der Waferproduktion als auch bei der Solarzellenherstellung (als Eingangskontrolle und vor der Siebdrucklinie) wichtig um Waferbruch zu vermeiden und die Produktion störungsfrei zu betreiben.
Die patentierte Technologie führt zu einer klaren Trennung von Wafern mit Defekten und guten Wafern. Der Anteil der Fehldetektion ist nahezu null, so dass keine weitere Nachkontrolle der aussortierten Wafer erforderlich ist. Das hilft zusätzlich Kosten zu sparen. Dies ist vor allem bei multi-kristallinenen Wafern auch im Prozess, nach der Anti-Reflex-Beschichtung von großem Vorteil. Die deutlich verringerten Bruchraten in den Produktionslinien führen insgesamt zu einer besseren Auslastung und zu geringeren Materialkosten. Der GP NANO-D ist ein weiterer Schritt in Richtung „Grid-Parity“ Fabrik.

Beschreibung GP NANO-D .Scan
Der GP NANO-D .Scan ist ein Inline-System zur optischen Inspektion von Wafern. Geprüft wird das Rohmaterial hinsichtlich Microcracks, Einschlüsse und andere Defekte. Somit dient das System als Qualitätskontrolle der Waferherstellung, als Eingangskontrolle bei der Solarzellenherstellung und als Prozesskontrolle zusätzlich nach der Diffusion und Beschichtung der Wafer vor der Kontaktierung der Wafer. Dadurch hilft der GP NANO-D .Scan Prozessprobleme in der Wafer-Linie wie auch Handling- und Transportprobleme in der Solarzellenfertigung aufzuzeigen. Da Wafer mit Cracks und anderen Defekten aussortiert werden, kommt es viel seltener zu Waferbruch und Maschinenstopp. Zusätzlich wird Folgebruch verhindert und es vergrößert sich die Betriebszeit und Leistungsrate des Prozessequipments.
Weniger Waferbruch bei der nasschemischen Prozessierung bedeutet auch weniger Chemieverbrauch und damit ebenfalls Kostenersparnis.

01.10.09

Messe-Rückblick 2009 GP M-CONNECT

Der schwächste Punkt eines Standardmoduls ist bisher die Verschaltung der Strings in der Anschlussdose. Eine einfache Lamination, die sichere und robuste Verschaltung und eine vereinfachte Automatisierung sind die herausragenden Eigenschaften der neuentwickelten Anschlussdose GP M-CONNECT von GP Solar. Sie verfügt über eine neuartige Verbindungstechnik und besteht aus einer Querverbindermatrix und einer Anschlussdose. Die neue Anschlusstechnologie ist für eine vollautomatische sowie semiautomatische Produktionslinie gedacht.
Der Einsatz von in der Modultechnik bewährten Komponenten sorgt für zusätzliche Sicherheit. In einem patentierten Flachbaustein liegen die Anschlusskontakte, die für eine Inline-Qualitätskontrolle sowie für die thermisch freie Kontaktierung der Dose genutzt werden. Die Kontakte sind nicht wie üblich, über ein thermisches Kontaktierungsverfahren verbunden, sondern über eine Federklemmvorrichtung langzeitstabil fixiert. Die Anschlussdose GP M-CONNECT macht die Querverschaltung und Dosenmontage zu einem Kinderspiel und verringert in der Modulproduktion zahlreiche Arbeitsschritte, manuelles Handling und den Automatisierungsaufwand deutlich. In einer Entwicklungskooperation mit Yamaichi Electronics wurde das Dosenkonzept zur Serienreife weiterentwickelt. Der Vertrieb der GP M-CONNECT Dose erfolgt im Rahmen der Turnkey-Projekte von GP Solar und centrotherm photovoltaics oder über Lizenzvereinbarungen mit Modulherstellern.

Systemeigenschaften:
Die Anschlussdose GP M-CONNECT ist so konzipiert, dass für den eigentlichen Dosenanschluss kein thermischer Prozess notwendig ist. Die elektrischen Kenngrößen sichern den heutigen Leistungsstand und künftige Leistungsentwicklungen der Module ab. Die Bestückung aller Dosenbauteile kann sowohl automatisiert oder manuell durchgeführt werden. Durch den einlaminierten Flachbaustein ist kein Herausführen von Verbinder oder Öffnen der Rückwandfolie notwendig.

centrotherm photovoltaics-Tochter GP Solar mit neuer Geschäftsführung

Blaubeuren/Konstanz, 25. Mai 2009 – Mit Wirkung zum Mai 2009 übernehmen Dr. Eric Rüland und Dr. Ihor Melnyk gemeinsam die Geschäftsführung der GP Solar GmbH in Konstanz. Der Spezialist für Fertigungsprozesskontrolle und Prozesstechnologie in der Solarzellen- und Solarmodulfertigung ist eine hundertprozentige Tochter der centrotherm photovoltaics AG. Der bisherige Geschäftsführer, Dr. Peter Fath, gibt die Geschäftsführung ab, um sich verstärkt seinen Aufgaben als Technologievorstand der centrotherm photovoltaics AG zu widmen.

Die neuen Geschäftsführer, beide promovierte Physiker, sind bereits seit mehreren Jahren in verschiedenen Positionen für die GP Solar tätig und verfügen über jahrelange Erfahrung in der Solarindustrie.

centrotherm photovoltaics weitet Turnkey-Angebot aus

Tochterunternehmen setzt neuen Fokus auf kristalline Modulfertigung

Blaubeuren, 3. März 2009 – Die GP Solar GmbH, eine hundertprozentige Tochter der centrotherm photovoltaics AG, ergänzt mit ihrem neuen Geschäftsbereich „Module Technology“ das Leistungsangebot der centrotherm photovoltaics-Gruppe um kristalline Modulfertigung. Das Unternehmen geht zunächst mit drei Modul-Linien in den Markt, die sich in Output und Umfang unterscheiden und als einzelne Engineering-Pakete oder als Turnkey-Linien angeboten werden. Abhängig von den individuellen Kundenbedürfnissen, umfasst das Angebot nicht nur Technologie und Prozess-Know-how sondern auch Businessplan-Entwicklung, Modul-Designberatung, Mitarbeiterschulungen und Zertifizierungen. Darüber hinaus sind bei der kristallinen Modulfertigung – wie auch bei den Turnkey-Angeboten der centrotherm photovoltaics im Bereich Solarzelle und Dünnschicht – bestimmte Leistungsparameter garantiert: Dazu zählen Bruchrate, Verfügbarkeit und Output in Modulen pro Stunde.

„Basierend auf dem langjährigen Prozess-Know-how der centrotherm photovoltaics-Gruppe und innovativer Entwicklungsarbeit der GP Solar, haben wir ein equipmentunabhängiges Angebot entwickelt, das unseren Kunden niedrige Gesamtkosten über die Laufzeit der Anlagen sichert“, so Dr. Peter Fath, Technologievorstand der centrotherm photovoltaics. „Mit den neuen, kristallinen Modul-Linien wächst unser Leistungsspektrum entlang der solaren Wertschöpfungskette und wir können ein weiteres Element auf dem Weg zur vollintegrierten Solar-Fabrik aus eigenem Hause anbieten.“

Die centrotherm photovoltaics-Tochter GP Solar wird die neuen Modul-Linien auf der Photovoltaics Technology Show vom 4. bis 6. März 2009 in München, Halle C1/Stand J11, detailliert vorstellen.

BASF und centrotherm erweitern Zusammenarbeit im Bereich chemischer Lösungen für die Photovoltaik-Industrie

Ludwigshafen und Blaubeuren, 03. März 2009 – BASF SE, die centrotherm photovoltaics AG und ihr Tochterunternehmen GP Solar GmbH haben heute bekannt gegeben, dass sie ihre 2008 begonnene Zusammenarbeit ausweiten. Im Rahmen der heute geschlossenen Vereinbarung werden BASF und centrotherm photovoltaics verstärkt an der Entwicklung chemischer Lösungen für den Herstellungsprozess kristalliner Solarzellen arbeiten. Ziel ist es, damit deren Effizienz zu steigern. Die Markteinführung der ersten Produkte erwartet man im Jahr 2009.

"Während unserer bisherigen Zusammenarbeit wurde immer deutlicher, dass beide Partner stark voneinander profitieren können. Die Kombination aus Prozess-Know-how von centrotherm photovoltaics sowie der Chemie-Expertise von BASF ist ideal, um neue, verbesserte Lösungen für die Photovoltaik-Industrie zu entwickeln“, so Olaf Rogge Manager Technology and Strategy, Electronic Materials, BASF SE. Die ersten gemeinsam bis zur Marktreife entwickelten Produkte steigern die Effizienz der Solarzellen durch Verbesserung des Texturierungsprozesses. Kunden profitieren gleichzeitig durch eine Reduzierung der Betriebskosten. Grund für diese Einsparungen ist zum Beispiel, dass mit Einführung des neuen Produktes die Texturierung der Solarzellen bei Raumtemperatur stattfinden kann. Ein Beschädigen der Korngrenzen sowie ein Brechen der Zellen wird reduziert. Darüber hinaus wird durch eine gezielte Oberflächenstrukturierung die elektrische Effizienz der Solarzellen erhöht.

Die gemeinsame Projektarbeit erfolgt am Forschungszentrum der centrotherm-Tochter in Konstanz und im BASF-Stammwerk Ludwigshafen. BASF und centrotherm photovoltaics evaluieren über das Projekt hinaus kontinuierlich mögliche weitere Felder zur Zusammenarbeit. „Wir hoffen, dass diese Zusammenarbeit erst der Auftakt zu einer langfristigen Kooperation ist, die es unseren beiden Unternehmen ermöglicht, führend im Bereich der Photovoltaik-Industrie zu werden und zu bleiben“, sagte Dr. Peter Fath, Technologievorstand der centrotherm photovoltaics AG.